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Schliern war noch bis vor wenigen Jahrzehnten ein Bauerndorf mit ca. 300
Einwohnern. Durch rege Bautätigkeit wandelte es sich zur gut erschlossenen
städtischen Agglomeration ländlichen Zuschnitts.
Im Jahre 2001 wurde der grosse Kirchenkreis Köniz, zu dem Schliern
immer gehört hatte, aufgeteilt. So entstand der jüngste der
sieben Kirchenkreise, der Kreis Schliern. Die Schlierner benutzen zwar
nach wie vor zusammen mit den Könizern die ehrwürdige Kirche
Köniz als Sakralraum und das Wöschhuus als Unterrichtsraum für
die KUW.
Der Alltag des Kirchenkreises spielt sich aber vor allem im Kirchlichen
Zentrum Murrihuus ab, einem 1985 von der Kirchgemeinde erworbenen und
zum Kirchgemeindehaus umgebauten Bauernhaus.
Hier haben die diakonischen Mitarbeitenden ihr Büro, wo die Schlierner
Bevölkerung offene Türen und Ohren für ihre Anliegen findet.
Das Murrihuus ist ebenfalls Arbeitsplatz für
den Sigristen und den Kirchenmusiker. In den gemütlichen Stuben
gibt es Raum für Seniorentreffen, Sitzungen und Mittagstische. Der
Saal wird für Abendgottesdienste, Kinderfeiern, Konzerte und andere
Gemeindeanlässe genutzt, ausserdem ist er mit der gut eingerichteten
Küche ein beliebter Raum für Feste aller Art.
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